Kirchenchor St. Johannes Baptist

Bericht von der Jahreshauptversammlung 2020

Der Vorsitzende Franz Mühleisen eröffnete die Hauptversammlung mit dem Totengedenken für den verstorbenen langjährigen Sänger Heiner Maile.

In seinem Überblick über das vergangene Jahr hob Franz Mühleisen den guten Besuch der 38 Singstunden und die Herausforderungen durch die Einstudierung neuer Chorliteratur für die zahlreichen Auftritte hervor. Trotz des straffen Programms kam aber das Gesellige nicht zu kurz, in bewährter Weise geplant und vorbereitet vom 2. Vorsitzenden Erwin Heilig. Ein besonderer Dank ging auch an die Notenwartin Hildegard Stutz und den Dirigenten Konrad Sorg.

Es folgten der Jahresbericht der Schriftführerin Elisabeth Nagel und der Kassenbericht von Brigitte Rehm in Vertretung der erkrankten Kassiererin Monika Schneider. Demnach finanziert der Chor seit einigen Jahren die Kosten für runde Geburtstage, Ausflüge usw. aus den zusammenschmelzenden erwirtschafteten Rücklagen. Dies solle jedoch kein Grund sein, auf diese Aktivitäten zu verzichten, da die Geselligkeit „der Kern einer jeden Gemeinschaft“ sei.

Pfarrer Andreas Braun sprach dem Chor seinen herzlichen Dank für dessen kirchenmusikalisches Engagement aus. Wie den Vorsitzenden beschäftigt auch ihn die schwierige Suche neuer Sängerinnen und Sänger, ein Punkt, der alle Jahre wieder mit Sorge angesprochen wird. Er schlug vor, durch einen Brief im Mitteilungsblatt auf die sich verschärfende Situation aufmerksam zu machen in der Hoffnung, auf offene Ohren zu treffen. Dem Dank des Pfarrers an die Sängerinnen und Sänger schloss sich der 2. Vorsitzende des Kirchengemeinderats Gerhard Langer an. Er gab seiner Freude über die zahlreichen neuen Lieder des Chors Ausdruck, bescheinigte ein hervorragendes Stimmenpotential und lobte den Dirigenten Konrad Sorg für die stete Erweiterung des Repertoires. Sein Appell an die Chormitglieder: „Haltet zusammen, haltet zur Stange und seid stolz auf euren Dirigenten!“

Der Dirigent K. Sorg selbst sieht für den Kirchenchor noch Zukunft. Es ist ihm wichtig, sich mit dem Chor gut zu präsentieren. Da es die stimmlichen Voraussetzungen erlauben, will er auch für Weihnachten Neues einstudieren. Er ist zuversichtlich, was die Zukunft der Kirchenmusik angeht: Es werden sich gegebenenfalls neue Formen der musikalischen Ausgestaltung von Gottesdiensten entwickeln, wie sich auch die Formen der Gottesdienste selbst verändern.

Die diesjährigen Ehrungen nahmen der Vorsitzende und Pfarrer Braun gemeinsam vor. Die Urkunde der Diözese für jeweils 20 Jahre im Dienste der Kirchenmusik erhielten Monika Schneider, Elisabeth Nagel und Bernhard Störzer. Für eifrigen Singstundenbesuch wurden ausgezeichnet: Hildegard Heilig, Elisabeth Nagel und Franz Mühleisen, die alle Proben besucht haben, zudem Ursula Störzer, Hildegard Stutz und Eugen Kübler.

Der 2. Vorsitzende Erwin Heilig gab seine Überlegungen zur diesjährigen Halbtageswanderung und zum Tagesausflug bekannt, der im September stattfinden soll. Mit dem Ausblick auf diese beiden Veranstaltungen schloss die Versammlung.